Der Wiesbadener Verlag Musik und Bühne unterstützte erneut das Jahresmeeting, welches in diesem Jahr im Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwig-Universität Freiburg stattfand. Dank dieser großzügigen finanziellen Unterstützung konnte diese zweitägige Veranstaltung durchgeführt werden. Die Freunde und Förderer des Deutschen Musicalarchivs e.V. möchten an dieser Stelle den Kollegen, Freunden und Förderern aus Wiesbaden ein herzliches Dankeschön sagen.
Erfolgreiches Jahresmeeting 2026
Zwei Tage, Fünfzehn Referenten aus sechs Ländern mit fünfzehn Vorträgen zum Jahresmeeting-Thema „Girls Crazy? Selbstkonzepte und Karriere von Frauen im Musicaltheater“ und dazu drei mehr als zufriedene Organisatoren, das ist das Fazit der Veranstaltung vom 6. und 7. März 2026 in den Räumen des Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Universität Freiburg.
Der Dank der Referenten und Tagungsbesucher ging an die Organisatoren Miriam Lisa Ljubijankic (Paris Lodron Universität Salzburg), Dr. Thomas Krettenauer (Vorsitzender der Freunde und Förderer des Deutschen Musicalarchivs e.V.) und Prof. Dr. Dr. Michael Fischer (Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Populäre Kultur und Musik, Freiburg).

Jahresmeeting 2026

Girls Crazy? Rollen(-bilder), Selbstkonzepte und Karrieren von Frauen im Musicaltheater
Das Jahresmeeting 2026 wird veranstaltet von den Freunden und Förderern des Deutschen Musicalarchivs e. V. und dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, dem Sitz des Deutschen Musicalarchivs.
Es findet am Freitag, 6. und Samstag, 7. März 2026 in Freiburg statt:
Zentrum für Populäre Kultur und Musik / Deutsches Musicalarchiv
Rosastraße 17-19
D-79098 Freiburg im Breisgau
Freitag, 6. März 2026
10.30 – 12.00 Uhr
Prof. Dr. Thomas Krettenauer, Miriam Ljubijankic und Prof. Dr. Dr. Michael Fischer
Begrüßung
Klaus Baberg (Iserlohn):
Das Team Gretchen Cryer & Nancy Ford, ihr Musicalerfolg „I’m Getting My Act Together And Taking It On The Road“ und dessen Rezeption an deutschsprachigen Bühnen
Dr. Kevin Clarke (Berlin):
“There Is Nothing Like a Dame” – “Black Wrench Roles” und Damenimitatoren in Minstrel Shows und US-Musicals zwischen Rassismus, Sexismus, Feminismus und Vorreitern der modernen LGBT-Bewegung
12.30 – 14.00 Uhr
Prof. Dr. Dr. Michael Fischer (Freiburg i.Br.):
Die Figur der Maria Magdalena in „Jesus Christ Superstar“
Prof. Dr. Robert Gordon (London):
Not just her mother’s daughter: the development of Liza Minnelli’s star persona
14.00 – 15.30
Mittagspause
15.30 – 16.00 Uhr
Janina Guntermann (Wuppertal):
Gendervariable Rollen – geschlechtslos oder geschlechtsstereotyp? Ausgestaltungen und Geschlechterdynamiken derselben Rolle in männlicher und weiblicher Besetzung, am Beispiel des Prinzipals/der Prinzipalin in Pippin
Dr. Olaf Jubin (London):
From murder victim to musical subject: Belle or The Ballad of Dr Crippen and Das Mädchen Rosemarie as musical theatre examples of “true crime”
16.00 – 16.30 Uhr
Kaffeepause
16.30 – 18.00 Uhr
Miriam Lisa Ljubijankic (Salzburg):
Falling for the Phantom. She crazy? Dark Romance im Musicaltheater als interdisziplinärer Diskurs zwischen Trivialisierung, Pathologisierung und sexueller Emanzipation
Dr. Patrick Mertens (Gießen):
Gender-Swapping: Inhaltliche, ästhetische und rechtliche Aspekte von Geschlechterwechseln im Musical mit Fokus auf Marianne Elliotts Company (2018)
Samstag, 7. März 2026
9.30 – 11.00 Uhr
Dr. Daniel Molnár (Budapest/Berlin):
„Sie ist nicht die zum Tode bemitleidete Madama Butterfly“: Die ungarische Produktion von Evita (1980) als Symbol der Moderne und die damit verbundenen weiblichen Theaterkarrieren
Mirjana Platz (Oslo):
Die Karriere von Lizzi Waldmüller zwischen Erfolg und Fremdbestimmung
11.00 – 11.30 Uhr
Kaffeepause
11.30 – 13.00 Uhr
Francesca-Maria Raffler (Wien):
„So let’s bring on the men!” – Zur Darstellung von weiblicher Sexualität und Handlungsspielräumen im Musical
Prof. Dr. Christina Richter-Ibáñez (Frankfurt):
Vom naiven Migrantenkind zur Kämpferin: Maria in Leonard Bernsteins West Side Story
13.00 – 14.30 Uhr
Mittagspause
14.30 – 16.00 Uhr
Dr. Clémence Schupp-Maurer (Oldenburg):
Weiblichkeitskonstrukte neu inszenieren? Die Darstellung von historischen Filmschauspielerinnen im Musical
Tillmann Triest (Berlin):
„Ursula, the Sea Bitch: fett, laut, verstörend“ – Provokation im Hause Disney
16.00 – 17.30 Uhr
Melanie Gehrig Walthert / Reimar Walthert (Bern):
Paul Burkhards „Hopsa“ als Spiegel eines sich wandelnden Frauenbildes
Lisanne Wiegand-Finke (Wiesbaden):
Von „I will paint her“ zu „Woman is“. Eine (dramaturgische) Bestandsaufnahme über weibliche Kreative, ihre Unsichtbarkeit und was das für das deutschsprachige Musical bedeutet
17.30 Uhr
Tagungsende
MIZ weist auf unser Jahresmeeting im März 2026 hin
Das Musikinformationszentrum des Deutschen Musikrats weist in seinem Veranstaltungskalender ausführlich auf unser Jahresmeeting am 6. und 7. März 2026 im ZPKM in Freiburg hin. Das Thema „Girl crazy?“ wird dort, wie auch in den anderen Medien, ausführlich beschrieben. Den Veranstaltungshinweis findet ihr hier
Erinnerung an Call for Papers
Bis zum 15. November 2025 besteht noch die Möglichkeit, sich mit einem Beitrag für das nächste Jahresmeeting der Freunde und Förderer des Deutschen Musicalarchivs zu bewerben.
Das Jahresmeeting 2026 (6. und 7. März) wird veranstaltet von den Freunden und Förderern des Deutschen Musicalarchivs e.V. und dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, dem Sitz des Deutschen Musicalarchivs. Das Thema lautet diesmal:
Girls Crazy?
Rollen(-bilder), Selbstkonzepte und Karrieren von Frauen im Musicaltheater
Das Meeting versteht sich als interdisziplinäre Plattform für vielfältige Beiträge und Perspekti-
ven, insbesondere sind Nachwuchswissenschaftler:innen unterschiedlicher Disziplinen einge-
laden, Paper einzureichen.
Zusendungen von Vortrags-Exposés (maximal eine Seite) werden bis spätestens zum 15. No-
vember 2025 erbeten. Die jeweilige Vortragszeit ist begrenzt auf maximal 30 Minuten und soll
anschließend genügend Zeit (15 Minuten) für Rückfragen und Diskussionen bieten.
Weitere Infos gibt es hier
Jahresmeeting 2026 – Girls Crazy? – Rollen(-bilder), Selbstkonzepte und Karrieren von Frauen im Musicaltheater

Das Jahresmeeting 2026, das gemeinsam vom Deutschen Musicalarchiv des ZPKM in Freiburg sowie den Freunden und Förderern des Musicalarchivs e.V. veranstaltet wird, findet vom 6. bis 7. März 2026 am Zentrum für Populäre Kultur und Musik statt.
Die Jahrestagung 2026 steht thematisch unter dem Motto:
Girls Crazy? – Rollen(-bilder), Selbstkonzepte und Karrieren von Frauen im Musicaltheater.
Hierzu laden wir nicht nur herzlich an das ZPKM in Freiburg ein, sondern senden auch ein Call for Papers (CfP) mit der Aufforderung, sich gerne in Form eines thematisch passenden Vortrags am Meeting zu beteiligen. Einige Gedankenimpulse zum Tagungsthema sowie weitere Informationen bzgl. Vortragsdauer, Termin & Adressen zur Einreichung eines schriftlichen „Ideenpapiers“ befinden sich im anhängenden pdf-Dokument.
Der CfP kann natürlich ebenso an potenziell Interessierte weitergeleitet und über andere „Kanäle“ publik gemacht werden. Um die Zusendung eines Vortragsexposés (max. eine Seite) bitten wir Sie/Euch bis spätestens 15. November 2025.
Näheres zum Tagungsthema und wie man sich bewirbt findet ihr nachfolgend:
Neuer Band in der Reihe „Populäre Kultur und Musik“ erschienen

„Klang der Berge? – Populäres Musiktheater und Musikfilm zwischen Weltflucht, Alpenmythos und Gipfelsturm“ lautet der Titel von Band 45 der Reihe „Populäre Kultur und Musik„, herausgegeben von L. Roman Duffner, Thomas Krettenauer und Carolin Stahrenberg. Erschienen, wie die Vorgängerbände auch, im Waxmann-Verlag.
Dieser Sammelband behandelt diese Verarbeitung des Alpentopos aus zwei Perspektiven: Zum einen werden (weniger bekannte) Bühnenwerke wie Operetten und Musicals hinsichtlich alpiner Lebens- und Erfahrungswelten analysiert. Zum anderen richtet sich der Blick auf Themen und Inszenierungsformen von (Musik-)Filmen, in denen das Alpine in bildklangliche Narrationen eingeflochten wurde oder der alpine Raum den Handlungsort darstellt. Dabei werden auch transmediale Prozesse zwischen Textvorlage, Bühnenwerk und Film berücksichtigt. Abgerundet wird diese Auseinandersetzung durch Einblicke in Praxiserfahrungen von Ausbildungs- und Spielstätten, die sich im (vor-)alpinen Raum befinden.
Nähere Infos und Bestellungen hier
1.500 Einträge im Musicallexikon
Das ab Sommer 2020 von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem ZPKM veröffentlichte Musicallexikon hat kürzlich den 1.500sten Dateneintrag online gestellt.
Im musicallexikon.uni-freiburg.de sind Ur- und Erstaufführungen des populären Musiktheaters im deutschsprachigen Raum seit 1945 aufgeführt. Das Lexikon wird ständig erweitert, in dem aktuelle Inszenierungen aufgenommen oder historische Produktionen, z.T. erstmals, dokumentiert werden.
Aktuelles Jahrbuch des ZPKM erschienen
Band 69 der von Michael Ahlers, Jan-Peter Herbst und Knut Holtsträter herausgegebenen Reihe widmet sich in der aktuellen Ausgabe dem „Songwriting von populärer Musik als kulturelle. kreative und ökonomische Praxis“.
Bei den freien Beiträgen sind u.a. auch die Aufsätze von Michael Fischer „„Arteigener Streicherklang“: Unterhaltungsmusik im Nationalsozialismus. Ein ideologischer Diskurs in der Zeitschrift Die Musik (1933–1943)“, Wolfgang Jansens „Von Walter Kollo zu Eduard Künneke.
Der Opernlibrettist Herman Haller als Direktor des Berliner Theaters am Nollendorfplatz, 1914–1923″ sowie der gemeinsame Bericht von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg zum „Online-Musicallexikon des ZPKM“ vertreten.
Die Publikation ist wie immer bei Waxmann erschienen.

Neue Publikation von Wolfgang Jansen
In der Reihe „Gesammelte Schriften zum Populären Musiktheater“ (Waxmann-Verlag) führt Wolfgang Jansen seine vielfach verstreut publizierten Texte zusammen und ergänzt sie mit noch unveröffentlichten Beiträgen aus neuerer Forschung.
Der vierte Band „Eine Bühne wie keine andere“ beschäftigt sich mit der Geschichte des Berliner Friedrichstadt-Palastes in den Jahren zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem Bau der Mauer 1961.
Erstmals wertet Jansen alle zugänglichen Dokumente zur Hausgeschichte aus. Seine Forschungsergebnisse gewähren einen detaillierten Blick auf das Varieté und die Theatersituation in Ost-Berlin in den Jahren vor dem Mauerbau.
