
Girls Crazy? Rollen(-bilder), Selbstkonzepte und Karrieren von Frauen im Musicaltheater
Das Jahresmeeting 2026 wird veranstaltet von den Freunden und Förderern des Deutschen Musicalarchivs e. V. und dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, dem Sitz des Deutschen Musicalarchivs. Es findet am Freitag und Samstag, 6. und 7. März 2026 in Freiburg statt:
Zentrum für Populäre Kultur und Musik / Deutsches Musicalarchiv
Rosastraße 17-19
D-79098 Freiburg im Breisgau
Freitag, 6. März 2026
10.30 – 12.00 Uhr
Prof. Dr. Thomas Krettenauer, Miriam Ljubijankic und Prof. Dr. Dr. Michael Fischer
Begrüßung
Klaus Baberg (Iserlohn):
Das Team Gretchen Cryer & Nancy Ford, ihr Musicalerfolg „I’m Getting My Act Together And Taking It On The Road“ und dessen Rezeption an deutschsprachigen Bühnen
Dr. Kevin Clarke (Berlin):
“There Is Nothing Like a Dame” – “Black Wrench Roles” und Damenimitatoren in Minstrel Shows und US-Musicals zwischen Rassismus, Sexismus, Feminismus und Vorreitern der modernen LGBT-Bewegung
12.30 – 14.00 Uhr
Prof. Dr. Dr. Michael Fischer (Freiburg i.Br.):
Die Figur der Maria Magdalena in „Jesus Christ Superstar“
Prof. Dr. Robert Gordon (London):
Not just her mother’s daughter: the development of Liza Minnelli’s star persona
14.00 – 15.30 Mittagspause
15.30 – 16.00 Uhr
Janina Guntermann (Wuppertal):
Gendervariable Rollen – geschlechtslos oder geschlechtsstereotyp? Ausgestaltungen und Geschlechterdynamiken derselben Rolle in männlicher und weiblicher Besetzung, am Beispiel des Prinzipals/der Prinzipalin in Pippin
Dr. Olaf Jubin (London):
From murder victim to musical subject: Belle or The Ballad of Dr Crippen and Das Mädchen Rosemarie as musical theatre examples of “true crime”
16.00 – 16.30 Uhr
Kaffeepause
16.30 – 18.00 Uhr
Miriam Lisa Ljubijankic (Salzburg):
Falling for the Phantom. She crazy? Dark Romance im Musicaltheater als interdisziplinärer Diskurs zwischen Trivialisierung, Pathologisierung und sexueller Emanzipation
Dr. Patrick Mertens (Gießen):
Gender-Swapping: Inhaltliche, ästhetische und rechtliche Aspekte von Geschlechterwechseln im Musical mit Fokus auf Marianne Elliotts Company (2018)
Samstag, 7. März 2026
9.30 – 11.00 Uhr
Dr. Daniel Molnár (Budapest/Berlin):
„Sie ist nicht die zum Tode bemitleidete Madama Butterfly“: Die ungarische Produktion von Evita (1980) als Symbol der Moderne und die damit verbundenen weiblichen Theaterkarrieren
Mirjana Platz (Oslo):
Die Karriere von Lizzi Waldmüller zwischen Erfolg und Fremdbestimmung
11.00 – 11.30 Uhr
Kaffeepause
11.30 – 13.00 Uhr
Francesca-Maria Raffler (Wien):
„So let’s bring on the men!” – Zur Darstellung von weiblicher Sexualität und Handlungsspielräumen im Musical
Prof. Dr. Christina Richter-Ibáñez (Frankfurt):
Vom naiven Migrantenkind zur Kämpferin: Maria in Leonard Bernsteins West Side Story
13.00 – 14.30 Uhr
Mittagspause
14.30 – 16.00 Uhr
Dr. Clémence Schupp-Maurer (Oldenburg):
Weiblichkeitskonstrukte neu inszenieren? Die Darstellung von historischen Filmschauspielerinnen im Musical
Tillmann Triest (Berlin):
„Ursula, the Sea Bitch: fett, laut, verstörend“ – Provokation im Hause Disney
16.00 – 17.30 Uhr
Melanie Gehrig Walthert / Reimar Walthert (Bern):
Paul Burkhards „Hopsa“ als Spiegel eines sich wandelnden Frauenbildes
Lisanne Wiegand-Finke (Wiesbaden):
Von „I will paint her“ zu „Woman is“. Eine (dramaturgische) Bestandsaufnahme über weibliche Kreative, ihre Unsichtbarkeit und was das für das deutschsprachige Musical bedeutet
17.30 Uhr
Tagungsende
